Physiotherapie und Osteopathie für Hunde im Raum Berlin-Brandenburg

Dein Hund sagt dir nicht, wo es weh tut. Aber er zeigt es dir.

Kennst du das?

Und das, was am meisten weh tut, ist wahrscheinlich das hier: Dein Hund sagt dir nicht, wo es zwickt. Du siehst nur, dass er weniger macht als früher – und du weißt nicht, ob das jetzt einfach das Alter ist oder ob man etwas tun könnte.

Genau das ist die Frage, die ich dir beantworten kann.

Du bist hier richtig, wenn:

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Mein Ansatz

Bevor ich deinen Hund anfasse, schaue ich ihn mir an. Wie er steht, wie er sitzt, wie er aufsteht. Wie er auf dich zukommt und wie er sich wegdreht. Wie er läuft, in verschiedenen Tempi, und wie er sich dabei ausbalanciert.

Für die Behandlung komme ich zu euch nach Hause. Ich sehe dann auch, wie hoch die Stufe zur Terrasse ist, wie glatt der Flurboden ist und wo sein Körbchen steht.

Bei mir wird nichts eingerenkt. Kein Durchknacken, keine ruckartige Manipulation. Ich arbeite mit den Händen, mit Massage, mit dem Novafon, mit Kinesio-Tape und mit osteopathischen Techniken. Dass ich beides gelernt habe, Physiotherapie und Osteopathie, heißt vor allem eins: Ich habe mehr Möglichkeiten, bevor ich an eine Grenze komme.

Und ich behandle keinen Hund gegen seinen Willen. Wenn deiner mich beim ersten Termin nicht an sich heranlässt, dann lasse ich ihn nicht festhalten und mache trotzdem weiter. Dann bekommt er Zeit, mich kennenzulernen – notfalls über mehrere Termine, in denen wir erst einmal nur üben, dass Anfassen okay ist. Das dauert zwar länger, aber alles andere funktioniert nicht: Ein Hund, der sich verspannt, weil er Angst hat, wird nicht von der Behandlung profitieren.

Was ich finde, erkläre ich dir so, dass du danach weißt, worauf du im Alltag achten musst und was du selbst tun kannst.

Lottes Geschichte

Ein Fall aus meiner Praxis: Lotte

Lotte ist eine 12-Jährige Französische Bulldogge. Im Januar 2026 wurde ich auf Empfehlung von ihrem Tierarzt das erste Mal zu ihr gerufen.

Bei Lotte kam einiges zusammen: Sie war übergewichtig, was bei ihren übrigen Problemen zusätzlich ins Gewicht fiel. Ihre Hinterhand war deutlich instabil und wackelte beim Laufen. Später bestätigte sich der Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule. Dazu litt sie unter einer Allergie, gegen die sie täglich Medikamente bekam.

Ich habe Lotte physiotherapeutisch und osteopathisch behandelt und ihren Besitzern Übungen für zu Hause mitgegeben: Cavaletti-Training, eine Sensorikmatte zur Aktivierung der Nerven und Propriozeptionstapes, die der Hinterhand helfen, wieder zu spüren, wo sie im Raum steht. Ihre Besitzer haben regelmäßig mit Lotte trainiert und so einen großen Teil zum Behandlungserfolg beigetragen.

Zusätzlich habe ich Lottes Fütterung analysiert und Empfehlungen zur Futterumstellung gegeben. Durch das neue Futter hat sie an Gewicht verloren, was ihren Rücken spürbar entlastet. Und ihre Haut beruhigte sich so weit, dass ihre Allergiemedikamente in Absprache mit dem Tierarzt Schritt für Schritt reduziert werden konnten.

Heute läuft Lotte deutlich stabiler als im Januar. Der Bandscheibenvorfall bleibt – den bekommt man nicht weg. Aber sie kommt gut damit zurecht. Ein- bis zweimal im Monat betreue ich sie weiter, damit das so bleibt.

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So läuft es ab

Dein Hund soll eine Geschichte schreiben wie Lotte? Dann läuft das so:

1. Terminvereinbarung

Am einfachsten telefonisch oder per WhatsApp. Erzähl mir kurz, was los ist – und wenn du selbst nicht genau weißt, was los ist, ist das auch eine Antwort. Wir finden einen Termin.

2. Anamnese

Ich schicke dir meinen digitalen Anamnesebogen zu, den du vorab ausfüllst: Vorgeschichte, Tierarztbefunde, Operationen, Medikamente, was du im Alltag beobachtest. Schick ihn mir ein paar Tage vor dem Termin zurück. Dann fange ich nicht bei null an, sondern habe mir schon ein erstes Bild von deinem Hund gemacht.

3. Termin vor Ort

Schritt 1: Ankommen und offene Fragen zur Anamnese klären
Ich komme zu euch nach Hause. Die erste Viertelstunde gehört deinem Hund: Er soll mich erst mal beschnuppern und merken, dass ich nichts Böses von ihm will. Nebenbei klären wir, was im Anamnesebogen offengeblieben ist.

Schritt 2: Ganganalyse
Ich schaue mir an, wie dein Hund sich bewegt – im Schritt und im Trab, auf euch zu und von euch weg. Wie er aufsteht, sich hinlegt, sich schüttelt, sich dreht. Wenn Treppen oder das Auto ein Thema sind, sehe ich mir auch das an.

Schritt 3: Befundung & Behandlung
Ich schaue mir Körperbau und Bemuskelung von allen Seiten an, taste deinen Hund gründlich ab und teste die Gelenke. Anschließend behandle ich, was ich gefunden habe. Zwischendurch bekommt dein Hund Pausen, wenn er welche braucht – manche Hunde stehen dabei auf und gehen kurz weg. Das ist in Ordnung, sie kommen wieder.

Schritt 4: Training & Hausaufgaben
Wenn es sinnvoll ist, üben wir noch etwas zusammen. Danach erkläre ich dir, was ich gefunden habe und wie die einzelnen Baustellen zusammenhängen. Du bekommst Hausaufgaben – Übungen, eine Massage, manchmal auch einen Tipp zum Futter oder zur Einrichtung. Auf Wunsch schicke ich dir auch einen schriftlichen Befund; sonst bekommst du die Hausaufgaben per WhatsApp, damit du sie nachlesen kannst.

4. Wenn nötig: Folgetermin

Nach einer Operation oder in chronischen Fällen begleite ich Hunde meist über mehrere Wochen. Bei älteren Hunden geht es eher um regelmäßige Termine, um den Zustand zu erhalten. Was in eurem Fall sinnvoll ist, besprechen wir nach der ersten Behandlung.

5. Nachbetreuung

Du bist nach unserem Termin nicht auf dich allein gestellt. Wenn du in den Wochen danach unsicher bist, ob du eine Übung richtig ausführst, schick mir ein Video. Wenn dein Hund plötzlich wieder schlechter läuft, schreib mir. Und wenn ich mich länger nicht gemeldet habe, frage ich irgendwann selbst nach, wie es läuft. Das ist kein Extra, das ich mir abrechnen lasse – ich will einfach wissen, wie es meinen Patienten geht. Und auch du darfst mir gern jederzeit Updates geben: Wenn zwischendurch der Tierarzt da war, geröntgt wurde oder sich die Medikamente geändert haben, ist das für den nächsten Termin wichtig. Je mehr ich weiß, desto besser kann ich deinen Hund betreuen. Halt mich also gern auf dem Laufenden. Ich freue mich über jedes Update.

Damit die Behandlung für deinen Hund möglichst angenehm und effektiv verläuft, beachte bitte folgende Punkte:

Womit ich dir helfen kann

Ich arbeite mit folgenden Behandlungsmethoden und -techniken:

Dass ich beides gelernt habe, Physiotherapie und Osteopathie, ist der Grund, warum ich selten früh an eine Grenze komme. Wenn ein Weg nicht funktioniert, habe ich noch weitere Wege in petto.

Physiotherapie

Manuelle Therapie, Massage, Novafon und Kinesio-Taping. Damit löse ich Verspannungen, bringe Gelenke wieder in Bewegung und unterstütze deinen Hund dort, wo er sich selbst gerade nicht stabilisieren kann.

Osteopathie

Hier geht es weniger um die eine schmerzende Stelle an sich als um das, was drumherum damit zusammenhängt und weitreichende Auswirkungen haben kann.

Bewegungstraining

Cavaletti, Sensorikmatten, gezielte Übungen für Balance und Koordination. Das ist der Teil, den du zwischen den Terminen weiterführst – und der oft den größten Unterschied macht.

Das ist drin

Folgebehandlung – 60 €

Innerhalb von acht Wochen nach der Erstbehandlung, meist 45 bis 60 Minuten. Danach beginnen wir wieder mit einer Erstbehandlung, weil sich in der Zwischenzeit oft genug verändert hat, um noch einmal vollständig zu befunden.

Ich bin im Umkreis von 50 km um 10369 Berlin unterwegs. Bis 20 km ist die Anfahrt inklusive, darüber hinaus berechne ich sie anteilig.

Erstbehandlung – 90 €

Bitte plane für die Erstbehandlung etwa 1,5 bis 2 Stunden ein. Wichtig: Ich rechne nicht nach Zeit ab. Wenn dein Hund zwischendurch immer wieder Pausen braucht und der ganze Termin länger dauert, dauert er länger – ohne dass du dafür mehr bezahlst.

Häufige Fragen

Muss ich vorher beim Tierarzt gewesen sein?
Nein. Wenn ich bei der Befundung allerdings etwas finde, das in tierärztliche Hände gehört, sage ich dir das und behandle nicht weiter. Bei einer plötzlichen, starken Lahmheit gehört der erste Anruf immer dem Tierarzt.
Gerade dann. Es geht bei alten Hunden selten darum, etwas wegzubekommen – meistens geht es darum, dass sie länger gut zurechtkommen. Dass das Aufstehen morgens leichter geht. Dass die Gassi-Runde wieder mehr Spaß macht.
Dann sag mir das vorher, und wir planen entsprechend. Ich behandle keinen Hund gegen seinen Willen und lasse ihn auch nicht festhalten. Manchmal bedeutet das, dass wir die ersten Termine hauptsächlich damit verbringen, dass er mich kennenlernt.
Nein. Bei mir wird nichts ruckartig manipuliert. Wenn du genau das suchst, bin ich nicht die Richtige für dich.
Das hängt von der Operation ab und davon, was dein Tierarzt sagt. Schreib mir einfach – oft können wir früher anfangen, als die meisten denken, und je früher wir anfangen, desto weniger Muskulatur geht verloren.
Kommt darauf an. Nach einer Operation sind meist mehrere Termine in kürzeren Abständen nötig. Bei älteren Hunden reicht oft ein regelmäßiger Rhythmus alle paar Wochen. Nach der ersten Behandlung sage ich dir ehrlich, was ich für sinnvoll halte.

Du hast bis hier gelesen. Sogar die häufigen Fragen.

Dann beobachtest du deinen Hund vermutlich schon eine Weile und fragst dich, ob man da noch etwas machen kann. Kann man meistens. Schreib mir einfach (am besten per WhatsApp): Wie alt ist dein Hund, was fällt dir auf, wo wohnt ihr? Ich melde mich zurück und wir machen einen Termin aus.