Physiotherapie und Osteopathie für Pferde in Berlin und Brandenburg

Wenn das Symptom immer wiederkommt, ist es nicht die Ursache

Kennst du das?

Und dann stehst du da und weißt nicht, was du machen sollst. Reiten? Vielleicht wird es dadurch schlimmer. Selbst mal massieren? Du traust dich nicht, weil du Angst hast, etwas falsch zu machen. Also gibst du deinem Pferd erstmal Trainingspause und hoffst, dass sich das von allein gibt. Nur meistens wird es nicht von alleine besser.

Oder du machst einfach weiter, bis es schlimmer wird und das Kind irgendwann “in den Brunnen gefallen ist. ”

Beides ist keine gute Idee.

Du bist hier richtig, wenn:

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Mein Ansatz

Bevor ich irgendetwas behandle, sehe ich mir an, wie dein Pferd sich bewegt . Auf hartem und auf weichem Boden, im Schritt und im Trab – wenn nötig auch im Galopp oder unter dem Reiter.

Je nach Problematik deines Pferdes, schaue ich mir dein Pferd auch auf unterschiedlichen Böden an: Auf dem harten Boden sehe ich, ob Gelenkproblematiken vorliegen, auf dem weichem Boden zeigen sich eher die Sehnenprobleme.

Danach schaue ich das Equipment deines Pferdes genau an: Sattel, Trense, Kappzaum. Der schönste Behandlungserfolg hält nicht lange, wenn der Sattel jeden Tag aufs Neue drückt.

Bei mir gibt es keine ruckartigen “Einrenk-Techniken”. Ich arbeite mit sanften Techniken, mit meinen Händen, mit dem Novafon, mit Dry Needling und mit osteopathischen Techniken – kraniosakral, viszeral, faszial. Dass ich beides gelernt habe, Physiotherapie und Osteopathie, heißt vor allem eins: Ich habe mehr Möglichkeiten, bevor ich an eine Grenze komme.

Und was mir besonders wichtig ist: Dass dein Pferd die Pausen bekommt, die es braucht. Wenn ich merke, dass es gerade viel verarbeitet, lasse ich es in sich hineinfühlen, manchmal ein paar Minuten am Stück.

Was ich am Pferd finde, erkläre ich dir so, dass du danach weißt, worauf du achten musst und was du selbst tun kannst.

Geris Geschichte

Ein Fall aus meiner Praxis: Geri

Geri ist eine Stute, Deutsches Sportpferd. Angefangen hat bei ihr alles mit einem Hufabszess. Der heilte ab, aber die Probleme blieben.

Weil Geri danach nicht sauber lief, versuchte man es mit verschiedenen Beschlägen – einer nach dem anderen. Jeder brachte kurz eine leichte Besserung, dann war es wieder wie zuvor. Die Lahmheit hatte sich verfestigt. Was anfangs eine Schonhaltung war, um ein Bein zu entlasten, war nach Monaten zu einem festen Bewegungsmuster geworden: Geri hielt inzwischen überall gegen, auch dort, wo längst nichts mehr weh tat.

Ich wurde hinzugezogen, um sie zu behandeln. Zudem habe ich mich mit ihrem Hufschmied abgestimmt. Gemeinsam haben wir überlegt, wie ihr Beschlag aussehen müsste und Schritt für Schritt nachjustiert.

Jetzt hat Geri den optimalen Beschlag und läuft wieder klar. In regelmäßigen Behandlungen (alle sechs Wochen) löse ich nun die Kompensationsmuster auf, die sich über lange Zeit manifestiert hatten.

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So läuft es ab

Wenn du einen Termin für dein Pferd vereinbaren möchtest, dann ist das der Ablauf:

1. Terminvereinbarung

Am einfachsten telefonisch oder per WhatsApp. Erzähl mir kurz, was los ist – und wenn du selbst nicht genau weißt, was los ist, ist das auch eine Antwort. Wir finden einen Termin.

2. Anamnese

Ich schicke dir meinen digitalen Anamnesebogen zu, den du vorab ausfüllst: Vorgeschichte, Tierarztbefunde, was du beobachtet hast, wie dein Pferd gehalten wird und gearbeitet wird. Schick ihn mir ein paar Tage vor dem Termin zurück. Dann fange ich nicht bei null an, sondern habe mir schon ein erstes Bild von deinem Pferd gemacht.

3. Termin vor Ort

Schritt 1: Offene Fragen zur Anamnese klären + Ganganalyse
Wir gehen kurz durch, was im Bogen offen geblieben ist und ob seitdem noch etwas passiert ist. Danach schaue ich mir dein Pferd in der Bewegung an: An der Hand und gegebenenfalls auf unterschiedlichen Untergründen (hartem / weichem Boden). Wenn es sinnvoll ist, auch unter dem Sattel, denn manche Problematiken zeigen sich nur unter dem Reiter.

Schritt 2: Befundung & Behandlung
Ich schaue mir den Körperbau und die Bemuskelung deines Pferdes von allen Seiten an, taste es gründlich ab, teste alle Gelenke und behandle das, was ich gefunden habe. Zwischendurch bekommt dein Pferd Pausen, wenn es welche braucht.

Schritt 3: Equipment-Analyse
Sattel, Trense, Kappzaum. Am Ende, wenn ich weiß, wie dein Pferd gebaut ist und wo es Probleme hat.

Schritt 4: Hausaufgaben für dich & dein Pferd
Ich erkläre dir, was ich gefunden habe und wie die einzelnen Baustellen zusammenhängen. Du bekommst Hausaufgaben – meistens ein paar Übungen oder eine Massage, die du selbst machen kannst. Auf Wunsch schicke ich dir in den Tagen danach einen schriftlichen Befund; sonst bekommst du die Hausaufgaben per WhatsApp, damit du sie nachlesen kannst. Und du weißt, was du wieder tun darfst, ohne Angst zu haben, etwas kaputtzumachen.

4. Wenn nötig: Folgetermin

Manchmal reicht ein Termin. Manchmal braucht es zwei oder drei. Und manche Pferde begleite ich dauerhaft alle paar Wochen. Was in deinem Fall sinnvoll ist, besprechen wir nach der ersten Behandlung.

5. Nachbetreuung

Der Termin ist nicht das Ende. Wenn du in den Wochen danach unsicher bist, ob du eine Übung richtig ausführst, schick mir ein Video. Wenn dein Pferd plötzlich wieder schlechter läuft, schreib mir. Und wenn ich mich länger nicht gemeldet habe, frage ich irgendwann selbst nach, wie es läuft.

Das ist kein Extra, das ich mir abrechnen lasse – ich will einfach wissen, wie es meinen Patienten geht. Und auch du darfst mir gern jederzeit Updates zu deinem Pferd geben: Wenn zwischendurch der Tierarzt da war, geröntgt wurde oder du das Futter umgestellt hast, ist das für den nächsten Termin wichtig. Je mehr ich weiß, desto besser kann ich dein Pferd betreuen.

Halt mich also gern auf dem Laufenden. Ich freue mich über jedes Update.

Damit die Behandlung für dein Pferd möglichst angenehm und effektiv verläuft, beachte bitte folgende Punkte:

Womit ich arbeite

Ich arbeite mit folgenden Behandlungsmethoden und -techniken:

Dass ich beides gelernt habe, Physiotherapie und Osteopathie, ist der Grund, warum ich selten früh an eine Grenze komme. Wenn ein Weg nicht funktioniert, habe ich noch weitere Wege in petto.

Physiotherapie

Manuelle Therapie, Massage, Novafon und Dry Needling. Damit löse ich Verspannungen, bringe Gelenke wieder in Bewegung und arbeite gezielt an einzelnen Triggerpunkten.

Osteopathie

Kraniosakrale, viszerale und fasziale Techniken. Hier geht es weniger um die eine schmerzende Stelle an sich als um das, was drumherum damit zusammenhängt und weitreichende Auswirkungen haben kann.

Das ist drin

Folgebehandlung – 90 €

Innerhalb von acht Wochen nach der Erstbehandlung, meist 1 bis 1,5 Stunden. Danach beginnen wir wieder mit einer Erstbehandlung, weil sich in der Zwischenzeit oft genug verändert hat, um noch einmal vollständig zu befunden.

Ich bin im Umkreis von 50 km um 10369 Berlin unterwegs. Bis 20 km ist die Anfahrt inklusive, darüber hinaus berechne ich sie anteilig.
### Satz Paketpreise ergänzen ###

Erstbehandlung – 120 €

Ich plane für die Erstbehandlung 90 bis 120 Minuten ein. Wichtig: Ich rechne nicht nach Zeit ab. Wenn dein Pferd zwischendurch immer wieder Pausen braucht und der ganze Termin länger dauert, dauert er länger – ohne dass du dafür mehr bezahlst.

Häufige Fragen

Muss ich vorher beim Tierarzt gewesen sein?
Nein. Wenn ich bei der Befundung allerdings etwas finde, das in tierärztliche Hände gehört, sage ich dir das und behandle nicht weiter. Bei einer plötzlichen, starken Lahmheit gehört der erste Anruf immer dem Tierarzt.
Viele Pferde laufen schon am Tag nach der Behandlung wesentlich besser. Bei anderen dauert es ein paar Tage, weil der Körper sich erst umsortieren muss – manchmal läuft ein Pferd zwei Tage lang sogar etwas unrunder, bevor es besser wird. Je nach Schweregrad des Falls kann es auch sein, dass man erst nach weiteren Behandlungen sichtbare Verbesserungen erkennt.
Kommt darauf an, wie lange das Problem schon besteht und woher es kommt. Nach der ersten Behandlung sage ich dir ehrlich, was ich für sinnvoll halte.
Nein, ich arbeite ausschließlich mit sanften Techniken aus der Physiotherapie und Osteopathie.
Bei der Erstbehandlung plane ich 90 bis 120 Minuten ein, bei Folgeterminen etwas weniger. Feste Zeiten gebe ich nicht an, weil sich das nach deinem Pferd richtet und nicht nach der Uhr.
Wurmkuren und Impfungen belasten den Organismus des Pferdes recht stark. Eine Behandlung ist für den Körper des Pferdes auch anstrengend. Deswegen sollte deinem Pferd nicht zugemutet werden, beides gleichzeitig verarbeiten zu müssen.

Du hast bis hier gelesen. Sogar die häufigen Fragen.

Dann kennst du die Szene aus dem ersten Abschnitt vermutlich ziemlich gut und dein Pferd wartet gerade darauf, dass jemand genauer hinschaut. Ruf mich am liebsten kurz an oder schreib mir einfach (am besten per WhatsApp): Was ist los, wo steht dein Pferd, wann hättest du Zeit. Ich melde mich zurück und wir machen einen Termin aus.